Gottesdienste ab 31.05.2020

Hinweise zu den Gottesdiensten ab 31.05.2020 finden Sie auf der Seite Gottesdienste.

Mitteilung des Presbyteriums der Ev. Kirchengemeinde Wanne-Eickel zur Feier von Gottesdiensten in unseren Kirchen vom 03. Mai 2020

Mit dem Treffen vom 30. April haben Bund und Länder gemeinsam vereinbart, dass ab Mai wieder in den Kirchen Gottesdienste gefeiert werden können. Wir wissen, wie sehr der Gottesdienst fehlt und deshalb freuen wir uns auch über diese gute Nachricht. In den letzten Tagen wurden die Fragen lauter, wann wir wieder mit den Gottesdiensten beginnen. Und wir haben uns am vergangenen Mittwoch bereits bei einer Sitzung des neuen Presbyteriums darüber beraten.

Denn mit der Freude über die wiedergewonnene Möglichkeit tragen wir auch eine Verantwortung. Eine Verantwortung für die Menschen in unserer Gemeinde.
Unsere Landeskirche hat deshalb eigens dafür ein umfassendes Schutzkonzept entwickelt – Maßnahmen, die jeden von uns schützen und eine unkontrollierte Verbreitung des Virus verhindern sollen.

Weil uns diese Verantwortung und der bestmögliche Schutz der Einzelnen wichtig sind, können wir gemeinsame Gottesdienste in unseren Kirchen erst dann verantworten, wenn wir dieses Schutzkonzept umsetzen können. Dafür braucht es für jede Kirche in unserer Gemeinde Planungen, Anschaffungen (mit Lieferzeiten) und konkrete Vorbereitungen. Eine zu frühe Öffnung, die nicht alles bedenkt, birgt Gefahren für jede einzelne Person. Deshalb gilt uns der Leitspruch:
„Gottesdienste so bald wie möglich – so spät wie nötig“

Dieser Prozess wird einige Wochen in Anspruch nehmen. Auf Grund dessen können wir erst Mitte Mai einen konkreten Termin für die ersten Gottesdienste benennen. Wichtig: Wir wollen als eine Gemeinde auch an einem Sonntag in allen Bezirken starten.

Alle wichtigen Informationen rund um die Teilnahme am Gottesdienst werden wir mit dem Termin bekannt geben.

In Vorfreude
Ihr/Euer Presbyterium Wanne-Eickel

Losung zum 31.05.2020

Tach auch! Bonjour! Buenos Dias! Hello! Moin! Jambo! Halo!
(Fast) tägliche und manchmal auch fromme Gedanken zum Zeitgeschehen aus dem Eine Welt Zentrum Herne.
Zugrunde liegen die täglichen Bibelverse der Herrnhuter „Losungen“, www.losungen.de.
Verantwortlich: Martin Domke
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Gedanken zum Zeitgeschehen

Sonntag, 31. Mai 2020 (Pfingsten)

Wehe denen,
die ein Haus zum andern bringen und einen Acker an den andern rücken,
bis kein Raum mehr da ist und ihr allein das Land besitzt!

Jesaja 5, 8

Wir sind durch einen Geist alle zu einem Leib getauft,
wir seien Juden oder Griechen, Sklaven oder Freie,
und sind alle mit einem Geist getränkt.

1. Korinther 12,13

Pfingsten (50 Tage nach Ostern) ist nicht das bekannteste der christlichen Feste. Zwei Tage frei, schön und gut, meistens schon gutes Wetter, also raus in die Natur! An die frische Luft!
In diesem Jahr öffnen viele Gemeinden erstmals wieder ihre Türen für sehr merkwürdige Gottesdienste. Etwa 2 Meter Abstand, in einer Reihe für 10 sitzen drei Leute weit voneinander entfernt, kein Gesang und mit Mundschutz wie im Geschäft versehen – hätte man uns das noch vor drei Monaten als mögliche Form der zukünftigen Gottesdienste vor Augen geführt, wäre die Nachricht im besten Fall in der Rubrik „ganz verrückt“ gelandet. So schnell ändern sich Dinge, die wir für gegeben und unumstößlich halten.

Pfingsten wird gemeinhin als „Geburtstag“ der Kirche gefeiert und in den Kirchen mit z.T. recht merkwürdigen Auswüchsen von Geburtstagsritualen versehen („Happy Birthday, liebe Gemeinde“). Man mag das so sehen, aber was „Kirche in der Kraft des Geistes“ im Jahr 2020 ist, scheint damit nicht im Ansatz deutlich. Pfingsten ist das „Schawuot“- Fest des Judentums. Dieses Fest hat eine mehrfache Bedeutung. Man feiert u.a. die erneute Überlassung der 10 Gebote an Mose und gleichzeitig die ersten Ernten des Jahres. Das Pfingstwunder, durch das Menschen unterschiedlicher Sprache und Herkunft sich verstehen, ist bis heute ein offenes, noch nicht erfüllten Zeichen auf unserem Weg in die Zukunft. Die gnädige Verwirrung der Sprachen beim Turmbau zu Babel verhinderte, dass menschlicher Größenwahn und menschliche Anmaßung zu noch mehr Unheil führten. Das Pfingstwunder ist die Weiterführung dieser Geschichte unter anderen Vorzeichen. Denn es weiß von dem, der aus dem Tod neues Leben schafft und will es nicht für sich behalten. Es muss ein Geist der Liebe und der Hoffnung sein, der Menschen wie seinerzeit Mose die Gebote überlässt und ihnen, seinen Menschen zumutet, mit diesen Leitlinien ein gutes Leben zu führen.

Es muss ein Geist der Wahrheit und der Barmherzigkeit sein, der heute menschlichen Größenwahn aufdeckt und uns zugleich nach Wegen suchen lässt, wie wir alle eine Zeit großer Not und Ungewissheit gemeinsam bestehen können. Es ist ein Geist aus göttlicher Kraft, der uns nicht aufgeben lässt in unserem Suchen nach Beständigkeit und Neuanfang.
Die ökumenische Bewegung hat dies begriffen und sucht noch immer danach, aus diesem Geist zu leben.

Nach ihm schreit nahezu jeder Zeitungsartikel, und manchmal spricht dieser Geist aus Gott durch sehr menschliche und anrührende Worte sogar aus einem der guten Artikel. Ist die Kirche, sind wir alle bereit, in diesem Geist Neues zu wagen und zu entdecken? Ist nach langer Zeit der Entbehrungen die Kraft der Phan-tasie wie sie seit Erschaffung der Welt verborgen unter uns ist, überhaupt noch da und bittet in demselben Geist: „Komm Schöpfer, Heiliger Geist“? Welche Lieder werden wir singen, wenn wir befreit von der Last der Krankheit neu anfangen dürfen? Werden wir Gott als Geheimnis der Welt, nicht der Kirche! neu suchen und finden, wo wir ihn nicht vermuteten – oder machen wir nur weiter wie bisher?

Bei einer Geburtstagsparty stehen solche Themen ja nicht gerade im Vordergrund. Die Kirche tut gerade zu Pfingsten gut daran, von sich selbst wegzuweisen auf den, dessen Geist alle Nationen zu geistvoller Ge-meinschaft ruft. Wir sind und bleiben dienende Freundinnen und Freunde dieses Geistes. Zur Verständigung berufen, zum Leben befreit und zur Freude erlöst. Oft und sogar meistens ganz weltlich.

Frohe Pfingsten!

Gemeinde- und Friedhofsbüro bis auf weiteres für Publikumsverkehr geschlossen

Bitte beachten Sie:

Das Gemeinde- und das Friedhofsbüro sind bis auf weiteres zu den bekannten Öffnungszeiten
(siehe hier) nur telefonisch, per Mail oder Brief zu erreichen.

März aktuell (Stand 20.03.2020)

Folgende Maßnahmen wurden für die Gemeinde Wanne-Eickel beschlossen:

1. Die Presbyteriums-Einführung ist verschoben. Die Bevollmächtigten bleiben im Dienst, die bisherigen Ausschüsse bleiben offiziell bestehen. Die Landeskirche arbeitet derzeit an einer Anpassung des Kirchwahlgesetzes.

2. Alle Gottesdienste und Andachten fallen durch Ministeriumserlass aus. Die Kirche hält sich daran. Der Erlass gilt zunächst bis zum 19. April einschließlich. Damit fallen auch alle Veranstaltungen, wie Osterfeuer etc. aus.

3. Alle Amtshandlungen, wie Taufen, Hochzeiten, Konfirmationen, die bis Ende Mai terminiert sind, werden verschoben und je nach Größe mit entsprechend Vorlaufzeit neu angesetzt, dies hängt von den Erlassen des Ministeriums ab.

4. Freizeitabsagen liegen in der Verantwortung der entsprechenden Freizeitleitung.

5. Kirchen dürfen geöffnet werden, um Stille Zeit zu haben oder für das Gebet. In unserem Bezirk läuft das derzeit über die Christuskirche.

6. Die Büros bleiben für den Publikumsverkehr bis 19. April vorerst geschlossen.

7. Es gibt Online-Aktivitäten und Hausandachten mit Flyer, die vorbereitet werden.

8. Sonntags läuten die Glocken von 10 Uhr bis 10:10 Uhr und um 10:30 Uhr für zwei Minuten zum Vater Unser.

9. Gottesdienste werden sonntags wohl aus der Kreuzkirche gestreamt.

10. Trauerfeiern finden nur noch im engsten Angehörigenkreis statt und auch nicht in unseren Kapellen, sondern draußen am Grab.

Die Ergebnisse des Geschäftsführenden Ausschusses der Gemeinde Wanne-Eickel 

März 2020

KIRCHENWAHL IM BEZIRK EICKEL

In dem neuen Leitungsgremium der Gemeinde Wanne-Eickel tragen neben einer Pfarrerin und sieben Pfarrern vier Presbyterinnen bzw. Presbyter aus jedem der fünf Bezirke gemeinsam die Verantwortung.

Im Bezirk Eickel hat die Wahl am 1. März 2020 für das Presbyterium folgendes Ergebnis gehabt:
Gewählt wurden nach der Anzahl der Stimmen Helga Stöckmann-Popp, Tobias Krause, Michael Kersting und Armin Borrmann.

Wir wünschen ihnen gemeinsam mit denen aus den anderen Bezirken Gottes Segen für ihre verantwortungsvolle Aufgabe in den nächsten vier Jahren.
(GH)

Verabschiedung der Küsterin am 2. Februar 2020

  Am 2. Februar musste sich unsere Gemeinde leider von ihrer Küsterin verabschieden. Sie war in den vergangenen Jahrzehnten nicht aus dem Gemeindeleben wegzudenken.
Wenn jemand wissen wollte, wo etwas zu finden sei, wie der genaue Ablauf in den Vorjahren war, und wieviel Material benötigt wurde, sie konnte weiterhelfen.
Sie erinnerte daran, dass keine Veranstaltung vergessen wurde, und bereitete sie schon einmal vor.
Auch wenn es ihr manchmal gesundheitlich schwer fiel, engagierte sie sich aus vollem Herzen für Gott und seine Kirche.
Dafür wollen wir ihr Dank sagen und wünschen ihr für ihren Ruhestand alles Gute und Gottes Segen.
GH

NACHRUF

Die Evangelische Kirchengemeinde Wanne Eickel, Bezirk Eickel, nimmt Abschied von ihrem Gemeindeglied, Mitarbeiter und Presbyter Dieter Wiede.
In unserer Gemeinde hat er an vielen Stellen mitgearbeitet, seit 2012 als Vorsitzender des Männerdienstes und ebenfalls seit 2012 als Presbyter.
Durch seine ausgeglichene und natürliche Art war er ein guter Ruhepol in der Gemeinde, durch seine unermüdliche Bereitschaft und Mithilfe hat er manches Projekt im Gemeindeleben wesentlich mitgetragen.
Wir können nur darin Trost finden, dass der Herr JESUS Christus, dem er in dieser Welt gefolgt ist, auch der Herr der kommenden Welt ist und ihn dort erwartet.
Wir sind sehr traurig und in unseren Gedanken und Gebeten bei seiner Familie, aber auch darin wollen wir GOTT die Ehre geben.

Sein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.

Mitten aus unserer Sterblichkeit bekennen wir, was auch Dieter Wiede bekannt hat:
Sein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
AMEN

Altpresbyter und Ehrenvorsitzender des Männerdienstes verstorben:

Nachruf

 

  Die Evangelische Kirchengemeinde Eickel trauert um Fritz Albert Lampe, der am 1. Januar des neuen Jahres im Alter von 92 Jahren verstorben ist.

Fritz Albert Lampe war vom April 1963 bis zum Februar 2000 Presbyter und vom 1959 bis 1993 Vorsitzender des Männerdienstes unserer Kirchengemeinde.

Darüber hinaus lag ihm in der Gemeinde besonders die diakonische Arbeit am Herzen, 1993 hat er die Altkleidersammlung für Bethel und im Jahr 2000 den Mittagstisch für Bedürftige eingeführt.

  Zusammen mit seiner Familie, der in diesen Tagen unser besonderes Mitgefühl gilt, setzen wir unsere Hoffnung und finden unseren Trost in unserem Herrn JESUS Christus. Er ist der auferstandene und lebendige Herr, dessen Halt und Kraft unverbrüchlich über den Tod hinaus greift. Darum bezeugt der Apostel Paulus:  'Leben wir, so leben wir dem Herrn, sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Darum, ob wir leben oder sterben, wir gehören dem Herrn Römer' 14, 8

 

Das Presbyterium der Ev. Kirchengemeinde Eickel